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Grüne Energie: Wie Sonnenstrom unseren CO2-Fußabdruck verringert

2023-07-26

Die Revolution der grünen Energie: Sonnenstrom und der Kampf gegen den CO2-Ausstoß

Zum ersten mal wurde die Öffentlichkeit durch den Bericht „Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit“ über die Auswirkungen des menschlichen Handels auf die Natur informiert. Seither ist viel Zeit vergangen, aber leider verhältnismäßig wenig geschehen. Seither werden in regelmäßigen Abständen aktuelle Berichte veröffentlicht. Ist man noch vor wenigen Jahren davon ausgegangen, dass die verheerenden Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels bis Ende dieses Jahrhunderts auf sich warten lassen, überschlagen sich die Ereignisse und die Prognosen der Wissenschaft sehen immer kürzere Abstände. Wer regelmäßig die Nachrichten verfolgt, wird sich an andauernde Dürren, jährliche Hitzerekorde sowie die plötzliche nach Norden gerichtete Ausbreitung von Tierarten erinnern, die eigentlich im warmen Süden beheimatet sind.

Wir haben mittlerweile einen Punkt erreicht, an dem an eine Umkehr nicht mehr zu denken ist. Jedoch ist es möglich, Effekte durch die Reduzierung von CO2 zu erzielen, die den Verlauf abbremsen oder sogar stoppen können.

 

Die Wissenschaft hinter Solarenergie und CO2-Reduzierung

Wie bereits erwähnt, ist die Reduzierung von CO2 – neben vielen anderen Maßnahmen – der Hauptschlüssel, um dem Klimawandel zu begegnen, der das Leben auf unserem Planeten zunehmend erschwert. Wir werden es erleben, dass Teile des Planeten durch große Hitze und den ansteigenden Meeresspiegel unbewohnbar werden. Die Wissenschaft ist sich, entgegen einigen Medienberichten, in dieser Sache völlig einig. Um CO2 einzusparen, ist es notwendig, erneuerbare Energiequellen zu erforschen und einzusetzen. Die große Hoffnung liegt dabei auf der Solarenergie. Doch warum ist das so?

 

Vergleich: Sonnenstrom vs. traditionelle Energiequellen

Bisher wurden zur Erzeugung von Energie in der Regel fossile Energieträger eingesetzt. Fossile Energieträger sind beispielsweise Öl, Erdgas und Kohle. Diese Stoffe sind das Ergebnis der Ablagerung von natürlichen Stoffen über Millionen von Jahren. Bei der Umwandlung dieser Stoffe in Energie wird CO2 freigesetzt, das in die Umwelt abgegeben wird und den Treibhauseffekt verstärkt. Ziel ist es nun, diese fossilen Energieträger durch nachhaltige zu ersetzen. Vergleicht man beispielsweise die Freisetzung von CO2 bei der Produktion von Energie aus Kohle, kommt man auf einen Wert von 1.000 Gramm CO2 pro Kilowattstunde, bei der Solarenergie sind es 40 Gramm. Während es jedoch bei der Nutzung fossiler Energien keine Möglichkeit zur Optimierung gibt, können die Prozesse zur Gewinnung nachhaltigen Stroms weiter optimiert und verbessert werden bis der gesamte Produktionsprozess klimaneutral gestaltet ist. Das Schlagwort des Grünen Stroms mit Hilfe der Photovoltaik ist demnach wissenschaftlich bewiesen und keine Glaubensfrage, wie oft unterstellt wird. Das Einsparen von CO2 ist auch deshalb so wichtig, weil die lokale CO2-Emission globalen Einfluss hat.

Der Grund, warum so viel Energie und Hoffnung auf die Solarenergie gesetzt wird, liegt auf der Hand. Die Sonne existiert seit etwa 5 Milliarden Jahren und wird voraussichtlich noch einmal so lange scheinen. Für die Menschheit bedeutet dies eine schier unendliche Energiequelle, die zuverlässig Energie liefert. 

 

Praktische Auswirkungen: Wie Solaranlagen unseren Alltag grüner machen

Ob große Solarprojekte oder die Mini-Solaranlage für den Balkon, jede durch Sonnenenergie gewonnene Kilowattstunde ersetzt eine durch fossile Energieträger gewonnene und hat demnach direkten Einfluss auf das Klima. Regional handeln und global denken war selten so deutlich spürbar. Wer auch immer die Möglichkeit hat, Solarpanels einzusetzen, sollte dies aus verschiedenen Gründen tun. Der globale Einfluss wurde bereits beschrieben. Doch auch für jeden einzelnen hat die Produktion von Solarstrom direkte Auswirkungen. In erster Linie ist sicher der finanzielle Anreiz für viele wichtig. Seit Jahren beobachten wir stetig ansteigende Energiepreise und ein Ende scheint nicht in Sicht. Wer über eine Solaranlage verfügt, kann durch sie zumindest einen Teil dieses teuren Stroms durch die eigene Produktion ausgleichen. Eine einmal installierte Anlage liefert etwa die nächsten zwei Jahrzehnte Strom. Die Investition in eine Anlage ist fix und zieht kaum Folgekosten für Pflege und Wartung nach sich, sodass der gelieferte Strom durch die Kosten der Installation gedeckt ist. Klar ist natürlich auch, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, eine große Anlage auf dem Dach zu installieren. Doch auch kleine Plug & Play Solaranlagen, die auf dem Balkon, an der Hauswand, auf einem Garagendach oder im Garten installiert werden können, rechnen sich bereits nach wenigen Jahren und reduzieren die Stromrechnung. Der Vorteil dieser sogenannten Kleinstanlagen ist, dass sie nicht unter das Baurecht fallen und somit keine lästigen Anträge gestellt werden müssen. Eine Anmeldung beim Stromanbieter ist ausreichend, um sie in Betrieb nehmen zu dürfen. Ab 2024 wird zudem die Höchstgrenze dieser Anlagen von 600 auf 800 Watt erhöht.

 

Zukunft der Solartechnologie: Nächste Schritte zur CO2-Neutralität

Die Zukunft der Solarenergie sieht rosig aus. Ging es bisher nur um die Stromproduktion, wächst seit Jahren die Kapazität von Stromspeichern in Privathäusern rasant. Im Jahr 2019 wurden etwa 42 Tausend neue Stromspeicher registriert. 2020 waren es etwa 86 Tausend und 2021 132 Tausend! Insgesamt waren 2021 326 Tausend Stromspeicher registriert. Aber auch die Solarflächen auf dem Dach wachsen stetig. Geplant ist es, diese Batteriespeicher in Zukunft über smarte Technologie zu vernetzten, sodass der Strom dort genutzt werden kann, wo er gebraucht wird.

Insgesamt bieten die deutschen Regierungen schon seit Jahren Anreize für gewerbliche und private Betreiber von Solaranlagen, neue Flächen zu installieren. Den größten Anreiz haben aber gerade in den vergangenen Jahren die steigenden Energiepreise geliefert.

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