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Solarenergie als Kraftquelle für nachhaltige Sportstätten

2024-03-06

Solarenergie als Kraftquelle für nachhaltige Sportstätten

Auch und gerade Sportanlagen benötigen oft viel Energie. Auch wenn viele beim Thema Sportanlagen und Energie vielleicht zuerst an die abendliche Beleuchtung eines Spielfeldes denken und sich fragen, wie das mit Solarstrom gehen soll, bieten Sportanlagen viele sinnvolle Möglichkeiten der Verwendung von Solarstrom. Wichtig ist es auch, über den Tellerrand hinaus zu sehen und die Solarstromproduktion in einen größeren Zusammenhang zu bringen. Deshalb ist es bedeutend, die Möglichkeiten zur Stromerzeugung nicht nur im Zusammenhang mit der Energie zu sehen, die die Sportanlage benötigt, sondern auch mit den Herausforderungen der Energiewende und den globalen Herausforderungen. Aus wirtschaftlicher Sicht ist es allerdings so, dass sich Solaranlagen angesichts der immer weiter steigenden Energiepreise und der unsicheren Märkte in der Regel immer lohnen. Sogar Energiespeicher bringen Gewinn unter bestimmten Voraussetzungen. Die Energieeffizienz in Sportanlagen kann durch den Einsatz von Solarenergie auf jeden Fall deutlich gesteigert werden und ist ein wesentlicher Beitrag zu einer umweltfreundlichen Sportinfrastruktur.

Bedeutung der Solarenergie für moderne Sportanlagen

Wie auch im privaten Bereich wird mit der Implementierung von Solarenergie in Sportstätten das Ziel verfolgt, Energiekosten einzusparen. Die selbst erzeugte Energie sorgt bis zu einem gewissen Grad für eine Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz. Eine Amortisierungsrechnung für ein konkretes Projekt klärt darüber auf, in welcher Zeit sich die Investitionen bezahlt machen. Die Faktoren, die dabei eine Rolle spielen sind der Standort und die Ausrichtung der Anlage sowie ihre anvisierte Größe. Des weiteren ist die Höhe der Investitionen sowie die laufenden Kosten, die Finanzierungskosten und die Einnahmen für eventuell eingespeisten Strom entscheidend. Eine Kosten/Nutzen-Rechnung für Solaranlagen kann auch bei einer öffentlichen Stelle durchgeführt werden – der Verbraucherzentrale Energieberatung. Diese Stelle bietet eine umfangreiche Beratung.

Sportstätten sind oft sehr geeignet für die Installation von Solaranlagen, da sie in der Regel über große Grundstücks- und Dachflächen verfügen. Gerade Sportstätten mit Sporthallen und Tribünen sind hier im Vorteil, denn oft sind die bebaubaren Flächen ohne Verschattung und geradezu ideal für die Installation von Solaranlagen. Konkrete Möglichkeiten, um Energiekosten einzusparen, wären beispielsweise im Bereich der Rasenheizung, Beleuchtung, Warmwasseraufbereitung, Anzeigetafeln oder Lautsprecheranlagen und viele mehr. Positiver Nebeneffekt ist die Einsparung von CO2.

Technologien und Systeme: Solarenergie in der Sportbranche

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher Systeme und praktischer Anwendungsbereiche. Der Solartechnologie insgesamt kommt zugute, dass auch in vielen anderen Bereichen aus Gründen der Nachhaltigkeit an der Weiterentwicklung der Produkte gearbeitet wird und viele Produkte heute wesentlich energiesparsamer sind als noch vor wenigen Jahren oder Jahrzehnten. LED-Leuchten sind beispielsweise ein gutes Mittel, um in Kombination mit Solartechnik und Batterien für gute Lichtverhältnisse zu sorgen. Zudem müssen sie nicht ans Netz angeschlossen werden. Auch das spart Kosten.

Neben Photovoltaiksystemen können auch solarthermische Systeme eingesetzt werden, um mit Hilfe der Sonnenenergie Wasser oder Luft zu erhitzen. Schwimmbäder können auf diese Weise erhitzt oder Duschen in Umkleiden mit Warmwasser versorgt werden.

Vorteile und Wirkung von Solaranlagen auf Sporteinrichtungen

Neben den wirtschaftlichen Vorteilen profitieren solarbetriebene Sporteinrichtungen vom Imagegewinn durch die Verwendung grüner und damit nachhaltiger Energien. Nicht zuletzt haben Einrichtungen dieser Art auch eine Art Leuchtturmeffekt auf die Nutzer der Sportanlagen. Sportanlagen werden in der Regel von den Bewohnern der Region genutzt und verwaltet. Positive Rückmeldungen der Nutzung erneuerbarer Energiequellen für Sportstätten werden durch die Selbstverwaltung der regionalen Bevölkerung zugänglich und animieren auf diese Weise zur Nachahmung im privaten wie auch im beruflichen Umfeld. Daher ist die Signalwirkung der Nutzung von Solarenergie in Sportstätten nicht zu unterschätzen. Reale Positivbeispiele „zum Anfassen“ sind ein hervorragender Werbeträger für eine gute Sache. Hier können Mitglieder und Fans sozusagen „hautnah“ erleben, wie Solartechnik funktioniert, welche Vorteile sie hat und dass sie sich auch finanziell rechnet.

Hinzu kommt, dass für die Einrichtung solcher Anlagen oft Betriebe aus der Region beauftragt werden. Auch in dieser Beziehung ist deshalb die Einrichtung einer solchen Anlage ein Gewinn für die Region, da sie die umliegende Wirtschaft ankurbelt. Außerdem stehen für derartige Projekte öffentliche Fördergelder zur Verfügung. Die Kontaktierung dementsprechender Beratungsstellen ist ratsam, um einen Überblick über das aktuelle Förderangebot zu erhalten.

Erfolgsgeschichten: Beispiele nachhaltiger Sportstätten mit Solarenergie

Erfolgsgeschichten im Bereich Sportstätten, die mit Solarenergie ausgestattet sind, gibt es mittlerweile viele. Im Bereich des Spitzensports etwa ist es mittlerweile nahezu Standard, dass Stadiondächer mit Solaranlagen versehen werden. Aber auch kleinere Sportvereine gehen dazu über, ungenutzte Flächen für die Gewinnung von Solarenergie zu nutzen. Im Bereich der Sportanlagen finden sich diverse Nutzungskonzepte für Photovoltaik- und Solarthermieanlagen.

Potenzielle Nutzflächen sind nicht genutzte Grünflächen genauso wie Dächer von Tribünen, Sporthallen oder Vereinshäuser. Aber auch Parkplätze können auf diese Weise überdacht werden und sogar mit Ladestationen versehen werden. Zum Thema Parkplatzüberdachung mit Photovoltaik wurde auf Länderebene, beispielsweise vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg ein eigenes Förderprogramm aufgesetzt.

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