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Solarenergie: Ein Schlüsselakteur im Kampf gegen die Umweltverschmutzung

2024-01-17

Solarenergie: Ein Schlüsselakteur im Kampf gegen die Umweltverschmutzung

Die Umweltverschmutzung hat viele Gesichter. Eines der präsentesten ist die Emission von Treibhausgasen, von denen das Kohlendioxid etwa 90 Prozent ausmacht. Durch den sogenannten Treibhauseffekt verändert sich das Klima und damit auch die Lebensbedingungen der Menschen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass es um den menschengemachten Klimawandel geht, der mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert begonnen hat durch die Freisetzung von Kohlendioxid im großen Stil während der Energiegewinnung durch die Verbrennung fossiler Energieträger. Diese Freisetzung von Kohlendioxid zur Energiegewinnung hält bis heute an. Aus diesem Grunde wird nach Alternativen gesucht, um die Energiegewinnung aus fossilen Energieträgern deutlich zurückzufahren und im Idealfall zu ersetzen. Es ist heute unstrittig, dass zur Reduzierung der Umweltverschmutzung der Einsatz von Solarenergie eine tragende Säule ist und und auch in Zukunft sein wird. Weitere Technologien wie etwa Windkrafträder und andere Arten erneuerbarer Energien werden ebenfalls ihren Teil gegen die Umweltverschmutzung beitragen.

Wie Solarenergie zur Verringerung der Umweltbelastung beiträgt

Im Grunde ist die Rechnung ganz einfach. Jedes Kilowatt, dass nicht mit Hilfe fossiler Brennstoffe generiert werden muss, weil es durch regenerative Energien wie etwa der Solarenergie ersetzt werden konnte ist ein Beitrag zum Umweltreinhaltung. Voraussetzung dafür ist, dass der Energieaufwand zur Herstellung und Produktion von Solaranlagen geringer ist als die Produktionsleistung einer Solaranlage insgesamt über ihre gesamte Lebensdauer. Man nennt diese Dauer energetische Amortisationszeit. Bei einer Zelle mit einem Wirkungsgrad von 20 Prozent beträgt diese energetische Amortisationszeit etwa 1,2 Jahre. Bei einer Lebensdauer von mindestens 20 bis 25 Jahren steht die Amortisation also außer Frage. Es ist zudem davon auszugehen, dass mit einem Zuwachs der Solaranlagen für die suabere Energieerzeugung die Produktion der Komponenten unter den Zellen noch weniger kohlenstoffintensiv sein wird, was die Amortisationszeit weiter verkürzt.

Doch Solaranlagen haben auch passiven Einfluss auf den Umweltschutz. So ist es beispielsweise möglich, autarke Inselanlagen mit Hilfe von Batteriespeichern zu betreiben. Auf diese Weise ist nicht nur der produzierte Strom sauber, es kann auch auf aufwändige Zuleitungen verzichtet werden. Dies wird beispielsweise im Bereich der Straßenbeleuchtung mit Hilfe von solarbetriebenen Straßenlaternen umgesetzt. Aber auch Häuser und sogar Wohnblocks im städtischen Bereich können als autark funktionieren, wenn die Gebäude über entsprechende Eigenschaften und technische Zusatzausstattungen verfügen.

Von schädlichen Emissionen zu erneuerbaren Lösungen: Der Wechsel zu Solar

Die Verringerung der Treibhausgase durch Solar ist in der Umsetzung eine relativ simple Angelegenheit. Von staatlicher Seite gibt es unzählige Informations- und Förderangebote, die den Umstieg erleichtern. Dennoch ist die Installation einer Solaranlage mit einem finanziellen Aufwand verbunden, den nicht jeder oder jede in der Lage ist, zu stemmen. Allerdings entwickelt sich die Solartechnologie stetig weiter und die Produkte werden sowohl effizienter als auch günstiger. Längst hat die Solartechnologie den Massenmarkt erreicht und das wirkt sich unter anderem auch auf die Preise aus. Solarenergie als Umweltlösung rückt deshalb für viele näher. Allerdings ist es möglich, den Plan für eine Solaranlage auch in Schritten umzusetzen. Es lohnt sich aber in jedem Fall, sich über Fördermöglichkeiten und Steuervergünstigungen zu informieren, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

Fallstudien: Erfolgreiche Reduzierung der Umweltverschmutzung durch Solarenergie

Es gibt sowohl in der Wirtschaft wie auch im privaten und im öffentlichen Bereich Beispiele für den Einsatz von Solarenergie zur Vermeidung von Umweltverschmutzung. Viele Unternehmen wie Beispielsweise Google, Tesla, Unilever arbeiten daran, ihre Unternehmen ausschließlich mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Öffentliche Einrichtungen verwenden ebenfalls in großem Maßstab Solarenergie. Die Stadt Berlin hat sich beispielsweise zum Ziel gesetzt, bis 2024 klimaneutral zu sein. Ein Beitrag auf dem Weg dorthin ist die Installation von Solaranlagen auf öffentlichen Dächern. Man geht davon aus, dass die Solarenergie in der Lage sein wird, etwa 25 Prozent des gesamten Strombedarfs der Stadt zu decken. Natürlich trägt auch die Installation privater Anlagen dazu bei, dieses Ziel zu erreichen.

Ein weiteres Beispiel und ein wichtiger Bereich ist die Installation von Batteriespeicherkapazität in Verbindung mit Solaranlagen. Eine große Herausforderung im Bereich der Solarenergie ist die Abhängigkeit von Sonne. Gelöst werden kann dieses Problem nur mit einer entsprechenden Speichermöglichkeit. Batteriespeicher scheinen dafür eine geeignete Lösung zu sein. Denn auch im Bereich der Batteriespeicher schreitet die Entwicklung stetig voran, sodass sie immer leistungsfähiger und günstiger werden. Eine sehr große Anlage, die schon 2027 fertiggestellt sein soll, ist ein Gemeinschaftsprojekt des Energieversorgers LEAG in Kooperation mit dem US- Amerikanischen Batteriehersteller ESS. Der Energiepark wird in der Oberlausitz gebaut werden mit einer Leistungsfähigkeit von 14 Gigawatt. Die Kapazität des ersten Batteriemoduls soll circa 50 Megawatt/500 Megawattstunden betragen und soll so in der Lage sein, etwa 200.000 Haushalte über 10 Stunden mit Strom versorgen zu können.

Zukunftsperspektiven: Nachhaltige Entwicklung und Solarenergie

Die Zukunftsperspektiven für die Solarenergie könnten kaum besser sein. Die Solarenergie ist die am einfachsten zu verwendende Technologie und nahezu überall einsetzbar. Dazu ist sie günstig und technisch wenig anfällig. Die weitere Entwicklung sowie die weite Verbreitung sorgen zudem dafür, dass die Kosten weiter fallen werden. Doch die Solarenergie wird auch deshalb attraktiver, weil gleichzeitig die strombetriebenen Geräte immer sparsamer werden und die Solartechnologie in Zukunft eingebunden sein wird in smarte Technologien, die die Verwendung des Stroms immer effizienter gestalten werden.

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