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Umweltfreundlich und effizient: Wie Balkon-Solarmodule die Nachhaltigkeit fördern

2023-06-15

Wie Balkon-Solarmodule die Nachhaltigkeit fördern?

Bevor die Frage nach dem „Wie“ geklärt wird, sollte die Frage nach dem „Was“ geklärt werden. Was bedeutet eigentlich der Begriff Nachhaltigkeit und wo kommt er her? Die Nachhaltigkeit beschreibt ein Handlungsprinzip zur Nutzung von Ressourcen. Dabei geht es darum, dass wir die zur Produktion notwendigen Ressourcen so einsetzen, dass ein Produktionskreislauf entsteht, der die Endlichkeit der Ressourcen berücksichtigt. Kurz gesagt: wir sollten keinen Raubbau an der Natur vornehmen. Als erstes wurde dieses Prinzip in der Forstwirtschaft angewendet. In der Forstwirtschaft wird nur so viel Holz aus den Wäldern entnommen, wie nachwachsen kann. So entsteht ein Kreislauf, der nicht endet.

Das Gleiche wird nun mit der Energiewirtschaft geschehen. Nachhaltige Energie bedeutet also Ressourcen zu verwenden, die es uns erlauben, einen Kreislauf entstehen zu lassen. Was kann es da sinnvolleres geben, als die Energie der Sonne zu nutzen, die sowieso jeden Tag scheint? Mit Hilfe der Solartechnologie lässt sich die Sonnenenergie auffangen und in Strom umwandeln, der für uns so wichtig ist. Im Vergleich zu Strom aus Kohle, Gas und Kernenergie handelt es sich bei der Solarenergie um eine umweltfreundliche Energie. Solarmodule sind in der Lage, die für sie aufgewendete Energie um ein Mehrfaches zu produzieren und darüber hinaus Strom für unseren täglichen Bedarf zu produzieren – und das über mehrere Jahrzehnte. Als Energieträger dient uns dabei die Sonne, die im Prinzip als Quelle unendlicher Energie dient.

 

Nachhaltige Energie aus dem eigenen Balkon

Neben der Solarenergie gilt auch die Windkraft als nachhaltige Energietechnologie. Allerdings ist es für Privatpersonen nahezu unmöglich, Windkraft in Eigenregie auf einem privaten Gelände zu nutzen, sodass es einen positiven Effekt hätte. Deshalb verbreitet sich die Solartechnik mit hoher Geschwindigkeit in allen Teilen der Bevölkerung. Im Grunde kann Solartechnik überall dort verwendet werden, wo sie in der Lage ist, Strom zu produzieren. Das kann sowohl im Eigenheim als auch in der Mietwohnung geschehen. Natürlich sind die Ausgangssituationen und die damit verbundenen Möglichkeiten sehr unterschiedlich. Angesichts immer weiter steigender Energiepreise lohnen sich mittlerweile jedoch auch kleinste Solaranlagen. Unter Kleinstanlagen hat sich der Begriff Balkonkraftwerk oder Balkonsolaranlage verbreitet. Dabei handelt es sich um Anlagen bis 800 Watt, die ohne die Auflagen des Baurechts installiert werden können. Zu beachten sind lediglich die Vorgaben des Herstellers sowie die allgemeinen Bestimmungen zu Schutz und Ordnung. Auch der bürokratische Aufwand wurde auf ein Minimum reduziert, sodass lediglich der Energieversorger über den Betrieb der Anlage informiert werden muss.

Neben der klassischen Installation am Balkon können Kleinstsolaranlagen auf einem Flachdach, im Garten oder an der Hausfassade angebracht werden. Pauschal kann nicht beantwortet werden, welcher Ort am besten geeignet ist. Entscheidend sind für den Ort der Aufstellung der Grad der Energieausbeute sowie die persönliche Präferenz und die baulichen Voraussetzungen. Für Mieter einer Etagenmietwohnung bieten sich in der Regel der Balkon beziehungsweise die Hausfassade an. Allerdings sollten Mieter zuvor ihre Vermieter um Erlaubnis fragen. In Zukunft könnte dieser Prozesspunkt entfallen, da die aktuelle Regierung eine Änderung plant, allerdings ist das Vorhaben bis dato noch nicht umgesetzt.

 

Die Vorteile von Balkon-Solarmodulen

Einige Vorteile der Energieerzeugung zu Hause sind bereits angesprochen worden. Für Privatpersonen ist einer der wichtigsten Punkte sicher das Reduzieren der Energiekosten. Da nicht nur die Strom-, sondern auch die Kosten für Gas in der jüngsten Vergangenheit drastisch angestiegen sind, lohnt sich die Erzeugung von Balkon-Energie umso mehr.

Für Privatnutzer eines Balkonkraftwerks sind die Effekte der eigenen Stromproduktion sofort nach der Inbetriebnahme der Anlage spürbar. Jede Kilowattstunde, die Ihre Anlage produziert, sorgt für eine Reduktion des Stromanteils, den Sie von ihrem Energieversorger beziehen und landet als bares Geld in Ihrem Portemonnaie!

Um den selbst erzeugten Strom optimal auszunutzen, ist es ratsam, den eigenen Stromverbrauch nach Möglichkeit zu optimieren. Als erstes sollte eine Überprüfung der sich im Haushalt befindlichen Elektrogeräte stattfinden. Sind vielleicht „Stromfresser“ dabei, die durch wesentlich effizientere Geräte ausgetauscht werden können? Oder gibt es womöglich Geräte, die ganz abgeschafft werden können. Viele Haushalte haben beispielsweise immer noch klassische Glühbirnen im Gebrauch. Diese lassen sich verhältnismäßig einfach durch wesentlich effizientere LED-Technologie austauschen. Es gibt aber auch Geräte, die oftmals einfach nur falsch eingestellt sind und mit einfachen Korrekturen deutlich sparsamer laufen wie beispielsweise elektrische Durchlauferhitzer. Oft werden Durchlauferhitzer auf die höchste Stufe eingestellt, sodass das Wasser sehr heiß wird und mit kaltem Wasser ergänzt werden muss, um die richtige Temperatur zu erhalten. Mit dieser Einstellung wird unglaublich viel Strom und dazu noch mehr Wasser verbraucht. Eine einfache Korrektur der Temperatur nach unten auf eine Temperatur, die für Sie angenehm ist, reicht aus, um eine ganze Menge Strom und Wasser und damit Geld einzusparen.

 

Umweltschutz leicht gemacht: Balkon-Solarmodule im Fokus

Wie bereits zuvor beschrieben, sind sowohl der Aufbau, wie auch die Installation, die Inbetriebnahme und die Bürokratie bei Balkon-Solaranlagen sehr vereinfacht, sodass wirklich jeder in der Lage ist, eine eigene Kleinstsolaranlage zu nutzen. Im Prinzip wird die Anlage einfach nach der Bauanleitung des Herstellers montiert, mit einem einem einfachen Stecker mit dem Stromkreislauf des Gebäudes verbunden und beim Energieversorger registriert. So einfach ist es, wenn beispielsweise ein Komplettset von OneStep.Solar verwendet wird.

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