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Vergleich: Dachsolarmodule vs. Solargitterzäune – OneStep.Solar

2024-05-08

Dachsolarmodule vs. Solargitterzäune: Ein umfassender Vergleich

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Solaranlagen effizient zu nutzen. Welche Installationsform im Einzelfall die bevorzugte, oder gar die richtige ist, kommt immer auf die Umstände an. Ein Vergleich von Solarsystemen lohnt sich deshalb. Grundsätzliche Parameter müssen gründlich abgeklopft werden, um die Effizienz von PV-Systemen zu ermitteln. Entscheidend sind die baulichen Voraussetzungen, die Lage sowie die eigenen Mittel. Hinzu kommen persönliche Befindlichkeiten, wie ästhetische Gesichtspunkte oder die Motivation des Bauherren, die beispielsweise wirtschaftliche oder umweltfreundliche Ursachen haben kann.

Grundlagen und Funktionsweise: Dachsolarmodule und Solargitterzäune

Die prinzipielle Funktionsweise von Solaranlagen ist immer gleich. Sonnenenergie trifft auf ein Solarmodul beziehungsweise eine Solarzelle und wird dort in Gleichstrom umgewandelt, der dann in der Regel an einen Wechselrichter weitergeleitet und dort wiederum in Wechselstrom umgewandelt wird. Da unsere Hausstromkreisläufe Wechselstromkreisläufe sind, kann der produzierte Strom in den Hausstromkreislauf abgegeben und genutzt werden.

Die größten Unterschiede zwischen den beiden Systemen finden sich in der Installation der Solarmodule. Die Installation von Solarmodulen für Zaunanlagen findet vertikal statt, während Dachanlagen horizontal. Dachanlagen werden im Optimalfall in einem Winkel zwischen 30 und 40 Grad nach Süden ausgerichtet installiert, Flachdachanlagen können mit einem Neigungswinkel von 20 bis 30 Grad installiert werden. Bei Dachsolaranlagen wie auch Zaunanlagen und allen anderen Formen gilt es, eine Verschattung möglichst zu vermeiden. Dabei ist auf dauerhafte Verschattungen zu achten wie auch auf solche, die sich im Tagesverlauf durch Schattenwanderung ergeben können.

Beide Ansätze nutzen Flächen, die keine Einschränkungen für die Immobilieneigentümer bedeuten. Ganz im Gegenteil. Eine Zaunsolaranlage kann sogar zusätzlichen Nutzen wie Sicht-oder Schallschutz bringen.

Installationskosten und Wirtschaftlichkeit

Die Kosten für Solarsysteme setzen sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen wie der Größe der Anlage, den Installationskosten sowie der Qualität der Module und der gesamten Anlage. Eine generelle Aussage darüber zu treffen, welche Anlageform teurer oder günstiger ist, ist kaum möglich. Die einzelnen Faktoren und die Ausgestaltung der Anlagen können derart unterschiedlich sein, dass die Bandbreite der Preise enorm ist. Legt man allerdings zugrunde, dass eine Zaunkonstruktion bereits vorhanden ist und die Solarmodule dort einfach anzubringen sind, ist davon auszugehen, dass die Installationskosten im Vergleich zu einer Dachsolaranlage niedriger sind. In den Punkten Wartung und Pflege sind beide Anlagen einfach und günstig.

Effizienz und Energieproduktion

Die Leistung der beiden Anlagen hängt stark von der Ausrichtung beziehungsweise bei der Dachanlage vom Neigungswinkel ab. Entgegen landläufiger Meinung kann eine Zaunsolaranlage unter bestimmten Bedingungen sogar eine bessere Leistung erbringen. Verfügt eine Zaunanlage über eine Ost-West-Ausrichtung, kann sie sogar beidseitig Strom produzieren.

Ästhetik und architektonische Integration

Beide Anlagenformen lassen sich mittlerweile mühelos in die Designkonzepte von neuen oder Bestandsimmobilien integrieren. Die Zeiten, in denen Solaranlagen wie Fremdkörper wirkten, sind längst passé. Ob Dach- oder Zaunanlage, für beide Formen gibt es Lösungen, die sich in nahezu alle Designs einfügen lassen. Selbst für denkmalgeschützte Gebäude gibt es heute Solardachziegeln, die von herkömmlichen Dachziegeln aus üblicher Sichtweite zu einem Dach nicht mehr zu unterscheiden sind.

Gerade im Bereich der Zaunanlagen hat sich designtechnisch in den vergangenen Jahren viel auf dem Markt getan. Die Möglichkeiten reichen von blickdichten hohen Anlagen bis hin zu teiltransparenten Anlagen, die das Erkennen der Solarfunktion erst auf den zweiten Blick ermöglichen.

Mittlerweile ist es vielmehr so, dass wir uns an Solaranlagen so sehr gewöhnt haben, dass sie uns völlig normal erscheinen. Kaum ein Neubau wird geplant, dessen Energiekonzept ohne eine Solaranlage auskommt. Die Energiewende, zu deren Wesen es gehört, strombetriebene Geräte wie Wärmepumpen oder Elektrofahrzeuge zu nutzen, befeuert die Notwendigkeit einer Installation zusätzlich, um sich von den Strompreisen des öffentlichen Netzes zumindest ein Stück weit unabhängiger und selbstständiger zu machen. Die Einrichtung eines Batteriespeichers erweitert die Unabhängigkeit zusätzlich.

Rechtliche Aspekte und Genehmigungsverfahren

Unter rechtlichen Gesichtspunkten unterliegen beide Anlagen ähnlichen Genehmigungsverfahren für Solarenergie, solange sie nicht beispielsweise den rechtlichen Grundlagen für Kleinstsolaranlagen oder oder anderen unterliegen. Die rechtlichen Aspekte von Solaranlagen machen in diesem Fall also keinen Unterschied. Zumindest sind die Unterschiede nicht so groß, dass sie kaufentscheidend wären.

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